DER BLINDE FLECK
Ihr Unternehmen ist so belastbar wie Ihr schwächster Tag.
Unternehmer versichern zuverlässig alles, was man anfassen kann. Was fehlt, ist meistens dasselbe: eine Antwort auf die Frage, was passiert, wenn die Person ausfällt, an der Entscheidungen, Kundenbeziehungen und Bankgespräche hängen.
Das ist kein angenehmes Thema – deshalb wird es verschoben. Aber es ist das einzige Risiko, das Ihr Lebenswerk in wenigen Monaten aufbrauchen kann, ohne dass ein einziger Gegenstand kaputtgeht.
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müssen zusammenpassen: Ihre Person, Ihr Unternehmen und Ihr privates Vermögen. Wer nur eine davon absichert, hat nichts abgesichert
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Entscheidungsrecht haben Ehepartner ohne Vollmacht bei Bank, Behörde und im Unternehmen
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genügt, um zu wissen, wo Sie stehen. Danach entscheiden Sie in Ruhe
DIE UNANGENEHMEN FRAGEN
Vier Fragen, die sich kein Unternehmer gern stellt
Beantworten Sie sie im Kopf, während Sie lesen. Wenn Sie bei einer ins Stocken geraten, wissen Sie, warum diese Seite existiert.
Wer unterschreibt am Montag, wenn Sie heute ausfallen?
Wovon leben Sie, wenn Sie ein Jahr nicht arbeiten können?
Was passiert mit den Gesellschaftsanteilen, wenn ein Gesellschafter stirbt?
Wovon leben Sie eigentlich mit 67?
DER VERGLEICH
Ein Schlaganfall. Zwei Unternehmen.
Gleiche Diagnose, gleiche Prognose, gleicher Betrieb. Was sich unterscheidet, ist eine Handvoll Dokumente, die vorher unterschrieben wurden.
Ohne Vorbereitung
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Woche 1: Stillstand in der Verwaltung
Die Ehefrau steht bei der Bank und darf nichts. Löhne sind fällig, Rechnungen liegen. Ein Betreuungsverfahren wird eingeleitet – das dauert.
2
Monat 3: Das Einkommen bricht weg
Die Geschäftsführervergütung lässt sich ohne Leistung nicht dauerhaft rechtfertigen. Es gibt kein Krankentagegeld, keine BU. Private Fixkosten laufen weiter.
3
Monat 9: Der Notverkauf
Die Bank wird nervös, Kunden orientieren sich um, das Team verliert Vertrauen. Verkauft wird unter Druck – und unter Wert.
Dreißig Jahre Aufbau, neun Monate Abbau.
Mit Plan B in der Schublade
1
Woche 1: Der Betrieb läuft weiter
Die Unternehmervollmacht liegt vor, die Bevollmächtigte ist bei der Bank hinterlegt. Löhne werden gezahlt, Aufträge werden abgearbeitet. Nach außen merkt niemand etwas.
2
Monat 3: Das Einkommen steht
Krankentagegeld ab dem vereinbarten Tag, danach greift die Berufsunfähigkeitsrente. Die private Seite ist entkoppelt vom Betriebsergebnis – genau dafür wurde sie gebaut.
3
Monat 9: Die Entscheidung in Ruhe
Verkaufen, übergeben, weiterführen? Diese Frage wird beantwortet, wenn die Zahlen es zulassen – nicht, wenn der Kontostand es erzwingt.
Der Unterschied kostete ein paar hundert Euro im Monat.
BAUSTEIN 1 – HANDLUNGSFÄHIGKEIT
Damit Ihr Betrieb weiterläuft, auch ohne Sie
Der günstigste und wirkungsvollste Baustein auf dieser Seite kostet kaum etwas und wird trotzdem fast immer vergessen: die Frage, wer im Ernstfall unterschreiben darf. Ohne Vollmacht darf niemand – nicht Ihr Ehepartner, nicht Ihr Prokurist, nicht Ihr Kind. Dann entscheidet ein Betreuungsgericht.
Wir arbeiten dafür mit JURA DIREKT zusammen. Ihre Dokumente werden individuell über kooperierende Rechtsanwaltskanzleien erstellt – zum Festpreis und in wenigen Tagen einsatzbereit.
Unternehmervollmacht:
Die private Vorsorgevollmacht reicht für einen Betrieb nicht aus. Die Unternehmervollmacht regelt gesondert, wer Geschäftskonten führen, Verträge zeichnen und Personalentscheidungen treffen darf – abgestimmt auf Ihre Rechtsform.
Abgleich mit dem Gesellschaftsvertrag:
Vollmacht und Gesellschaftsvertrag müssen zueinander passen, sonst hebt eines das andere auf. Genau hier scheitern in der Praxis die meisten Regelungen aus dem Internet.
Der Notfallordner:
Zugänge, Passwörter, Bankverbindungen, laufende Verträge, wichtige Ansprechpartner. Alles das steckt bei vielen Unternehmern nur in einem Kopf. Wir strukturieren es, damit es im Ernstfall auffindbar ist.
Testament und Nachfolge:
Ohne Testament entscheidet die gesetzliche Erbfolge – und die kennt keine Betriebe. Anteile landen in einer Erbengemeinschaft, Pflichtteilsansprüche können Liquidität abziehen, die das Unternehmen braucht.
Registrierung und Notfall-Service:
Eintragung im Zentralen Vorsorgeregister, damit Gerichte die Vollmacht finden. Dazu Notfallkarte und weltweite Hotline über den Service-Schutzbrief.
Das gehört zusammen
Vorsorgevollmacht
Für die private Seite: Finanzen, Wohnen, Behörden, Gesundheit und Pflege.
Unternehmervollmacht
Für den Betrieb: Konten, Verträge, Personal, laufendes Geschäft. Der Teil, den Standardpakete auslassen.
Patientenverfügung
Ihre Entscheidungen zu medizinischen Maßnahmen – so präzise formuliert, dass sie im Ernstfall auch gilt.
Betreuungsverfügung
Falls es doch zum Gericht kommt: Sie bestimmen, wer als Betreuer eingesetzt wird.
Testament
Unternehmensanteile, Immobilien und Privatvermögen gezielt weitergeben – statt der gesetzlichen Erbfolge das Feld zu überlassen.
Transparenz
Wir sind Ihr Ansprechpartner und vermitteln Sie an JURA DIREKT. Die rechtliche Erstellung Ihrer Dokumente übernehmen ausschließlich die kooperierenden Rechtsanwaltskanzleien – wir selbst erbringen keine Rechtsberatung. Gesellschaftsrechtliche und steuerliche Fragen stimmen wir mit Ihrem Steuerberater ab.
BAUSTEIN 2 – IHR EINKOMMEN
Ihre Arbeitskraft ist Ihr größtes Betriebsmittel
Sie würden keine Maschine ohne Versicherung laufen lassen, die Ihren gesamten Umsatz erzeugt. Genau das tun aber viele Unternehmer mit sich selbst. Als Selbstständiger oder Gesellschafter-Geschäftsführer gibt es keine Entgeltfortzahlung, kein Krankengeld aus der Kasse und meist auch keine Erwerbsminderungsrente.
Krankentagegeld:
Der erste Baustein, der greift. Ab dem von Ihnen gewählten Karenztag – meist zwischen dem 15. und 43. Tag – fließt ein fester Tagessatz. Für viele Unternehmer der Unterschied zwischen „auskurieren" und „zu früh zurück".
Berufsunfähigkeitsversicherung:
Der wichtigste Baustein überhaupt. Sie sichert den Beruf ab, den Sie tatsächlich ausüben – der Staat verweist Sie dagegen auf jede Tätigkeit, die körperlich noch möglich wäre. Für Unternehmer entscheidend: eine Regelung, die Ihre Tätigkeit als Geschäftsführer korrekt abbildet.
Unfall und Grundfähigkeiten:
Wenn eine volle BU aus gesundheitlichen oder preislichen Gründen nicht darstellbar ist, gibt es Alternativen: Grundfähigkeitsschutz, schwere Krankheiten, private Unfallversicherung rund um die Uhr. Nicht gleichwertig, aber deutlich besser als nichts.
Private Krankenversicherung:
Als Selbstständiger frei wählbar – mit Chefarzt, Einbettzimmer und kurzen Wartezeiten auf Facharzttermine. Klingt nach Komfort, ist aber betriebswirtschaftlich: Wer sechs Wochen auf einen Termin wartet, fehlt sechs Wochen länger.
Sauber getrennt von der Firma:
Ihre persönliche Absicherung darf nicht davon abhängen, wie es dem Betrieb gerade geht. Wir bauen sie bewusst unabhängig – damit sie genau dann trägt, wenn das Unternehmen es nicht kann.
Was der Staat für Sie tut
Die kurze Antwort für Selbstständige: erstaunlich wenig.
Keine Entgeltfortzahlung
Die sechs Wochen, die jeder Angestellte selbstverständlich bekommt, gibt es für Sie nicht. (Nur bei sozialversicherungspflichtiger Anstellung)
Oft kein Anspruch auf Erwerbsminderung
Wer nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist, hat schlicht keinen Anspruch. Viele Unternehmer erfahren das erst im Ernstfall.
Kein Berufsschutz
Selbst wenn ein Anspruch besteht: Maßstab ist die allgemeine Arbeitsfähigkeit, nicht Ihre Tätigkeit als Unternehmer.
Rund 1.000 € im Schnitt
So hoch liegt die durchschnittliche volle Erwerbsminderungsrente. Rechnen Sie das gegen Ihre privaten Fixkosten – dann kennen Sie Ihre Lücke. (Sozialversicherungspflichtig angestellt)
BAUSTEIN 3 – UNTERNEHMEN UND VERMÖGEN
Schlüsselpersonen, Haftung und Ihr Ruhestand
Bis hierher ging es um Sie als Mensch. Jetzt geht es um das Unternehmen als Wert: Was passiert, wenn eine Schlüsselperson ausfällt, wofür Sie als Geschäftsführer persönlich haften – und wovon Sie leben, wenn der Betrieb einmal ohne Sie weitergeht.
Geschäftsführerhaftung
0%
persönlich – Geschäftsführer haften bei Pflichtverletzungen mit dem Privatvermögen, unbegrenzt und auch nach dem Ausscheiden
Schlüsselperson
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trägt in vielen Betrieben den Vertrieb, das technische Wissen oder die Kundenbeziehungen. Fällt sie aus, sinkt der Ertrag sofort
Altersversorgung
0 Standbeine
gehören unter jeden Ruhestand. „Der Betrieb ist meine Rente" ist eine Wette auf den Verkaufszeitpunkt
Der rote Faden: Alles, was Sie hier absichern, schützt am Ende denselben Wert – den Preis, den Ihr Unternehmen erzielt, wenn Sie es einmal übergeben.
Das Unternehmen schützen
Keyman-Absicherung
Eine Police auf die Schlüsselperson, aus der das Unternehmen die Leistung erhält. Damit werden Ertragsausfall, Überbrückung und die Suche nach Ersatz finanziert – statt aus der Substanz.
Gesellschafterabsicherung
Damit die verbleibenden Gesellschafter die Anteile eines verstorbenen Partners übernehmen können, ohne dass die Liquidität einbricht – und ohne Erbengemeinschaft am Konferenztisch.
D&O – Managerhaftpflicht
Geschäftsführer haften bei Pflichtverletzungen persönlich und unbegrenzt: verspätete Insolvenzanmeldung, nicht abgeführte Sozialabgaben, Fehlentscheidungen. Auch Jahre nach dem Ausscheiden.
Kreditabsicherung
Wenn Sie für Betriebsdarlehen privat gebürgt haben, hängt Ihr Haus mit am Kredit. Eine passende Risikoabsicherung nimmt Ihre Familie aus dieser Haftung heraus.
Ihr Vermögen aufbauen
Versorgungszusage für Geschäftsführer
Als Gesellschafter-Geschäftsführer können Sie sich eine Altersversorgung aus dem Unternehmen zusagen – über Direktzusage mit Rückdeckung oder Unterstützungskasse. Steuerlich attraktiv, aber gestaltungsbedürftig.
Ohne Beitragsobergrenze
Anders als bei der Direktversicherung sind Sie hier nicht an die Grenzen des § 3 Nr. 63 EStG gebunden. Für gut verdienende Geschäftsführer der entscheidende Hebel.
Privates Depot als zweites Standbein
Vermögen, das unabhängig vom Unternehmen existiert. Damit Sie beim Verkauf verhandeln können, statt verkaufen zu müssen.
Nachfolge und Übergabe
Eine Übergabe braucht fünf bis zehn Jahre Vorlauf, wenn sie steuerlich und menschlich gelingen soll. Der beste Zeitpunkt, damit anzufangen, ist deutlich früher, als die meisten denken.
DER MANAGEMENT-CHECK
Was Sie bekommen, bevor Sie irgendetwas entscheiden
Kein Angebot, kein Antrag, keine Unterschrift. Eine ehrliche Standortbestimmung darüber, was passieren würde, wenn Sie morgen ausfallen – und was es kosten würde, das zu ändern. Alles, was Sie erzählen, bleibt zwischen uns.
Der Belastungstest
Wir spielen drei Szenarien durch: längere Krankheit, dauerhafte Berufsunfähigkeit, Todesfall. Für jedes davon halten wir fest, was in Ihrem Betrieb tatsächlich passieren würde.
Drei Ebenen im Abgleich
Person, Unternehmen und Privatvermögen werden zusammen betrachtet. Genau an den Schnittstellen entstehen die Lücken, die einzeln niemand sieht.
Eine Reihenfolge
Niemand macht alles auf einmal. Sie bekommen eine Prioritätenliste: was diesen Monat, was dieses Jahr, was später. Meist steht die günstigste Maßnahme ganz oben.
SCHRITT 1 · 30 MINUTEN
Vertraulich und ohne Papier
Ein Gespräch unter vier Augen – bei Ihnen, bei uns oder per Video. Sie müssen nichts vorbereiten und nichts offenlegen, wozu Sie noch nicht bereit sind. Wir stellen die Fragen, Sie entscheiden, wie weit Sie gehen.
SCHRITT 2 · IHRE ENTSCHEIDUNG
Ein Plan, kein Prospekt
Sie bekommen eine schriftliche Auswertung mit Szenarien, Lücken, Kosten und Prioritäten. Nehmen Sie sie mit zu Steuerberater oder Anwalt – gute Konzepte halten eine zweite Meinung aus.
SCHRITT 3 · WIR ÜBERNEHMEN
Umsetzung mit allen Beteiligten
Wir koordinieren Steuerberater, Rechtsanwalt und Gesellschaften, damit die Bausteine zusammenpassen und nicht gegeneinander arbeiten. Sie führen weiterhin Ihr Unternehmen.
WARUM WIR
Wir sind selbst ein Familienbetrieb.
Die Fragen auf dieser Seite haben wir uns selbst gestellt – und beantworten müssen. Deshalb wissen wir, wie unangenehm sie sind und wie erleichternd es ist, sie einmal geklärt zu haben. Sechs Menschen im Team, alle Qualifikationen im Haus, ein Ansprechpartner für Sie.
DIE ANDEREN ZWEI DRITTEL
Ein Unternehmen hat drei Baustellen
Team, Betrieb und Geschäftsführung hängen zusammen – und werden trotzdem fast immer getrennt betrachtet. Genau an den Schnittstellen entstehen die Lücken, die niemand sieht.
Sie sind hier
Fokus Management
Unternehmervollmacht, Einkommensschutz, Keyman, D&O und Ihre eigene Altersversorgung – alles rund um Sie und Ihre Schlüsselpersonen.
Sie haben Ihr Unternehmen aufgebaut. Sichern wir es ab.
Ein vertrauliches Gespräch, 30 Minuten, kostenlos. Am Ende wissen Sie, was passieren würde, wenn Sie morgen ausfallen – und ob Sie damit leben können. Falls ja, war es eine gut investierte halbe Stunde. Falls nein, wissen Sie jetzt, wo Sie anfangen.
Fröde & Lehmeyer · BarmeniaGothaer Versicherungsbüro Ingolstadt & Kirchseeon